Überzeugendes 4-1 zum „Playoff-Auftakt“

Samstag, 20. Januar 2018

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Die Wildpferde hatten gegen Ljubljana allen Grund zum Feiern
Mit einer sehr starken Vorstellung ruinierten die Broncos die Ljubljana-Debüts von Stürmer Sašo Rajsar und Headcoach Jure Vnuk und behaupteten dank des ungefährdeten 4:1-Sieges den siebten Tabellenplatz in der Alps Hockey League.

Auch der Coach der Wildpferde Ivo Jan war nach dem Spiel sichtlich zufrieden und er hatte auch allen Grund dazu. Die Hausherren schenkten den Gästen nichts und ließen sich auch durch die körperbetonte Spielweise der grünen Drachen nicht beirren. Dies war alles andere als selbstverständlich, denn die Top 6 in der Verteidigung der Slowenen brachten in Summe nicht weniger als 562 kg auf die Waage, das sind im Schnitt stolze 94 kg bei einer durchschnittlichen Körpergröße von 191 cm.

Nach knapp fünf Minuten wurde es in der Weihenstephan Arena mucksmäuschenstill, als Uroš Batič von einem abgefälschten Schlenzer von Matthias Mantinger am Kehlkopf getroffen wurde und im ersten Moment keine Luft bekam. Zum Glück konnte er bereits wieder atmen, als Spielarzt Dr. Peter Bacca zu ihm gelangte und später war er in der Lage, das Eis auf eigenen Beinen zu verlassen.

Seine Teamkollegen in der Abwehr konnten Luca Felicetti in der 8. Minute nicht davon abhalten, im ersten Powerplay der Partie einen Schuss von Mark Lee vor dem Tor von Tilen Spreitzer –Stammgoalie Robert Kristan war wegen einer Verletzung gar nicht angereist- unhaltbar zum 1:0 abzufälschen.

Diese Führung sollte bis zur zweiten Sirene halten, und die Broncos waren dem zweiten Treffer wesentlich näher als die Gäste den Ausgleich. Die Drachen prüften den äußerst sicheren Gianluca Vallini zwar mit einigen guten Möglichkeiten, doch insgesamt hatten die Wildpferde den Gegner sehr gut im Griff. Gegen Felicetti, Sotlar und Nyren wuchs Gästegoalie Spreitzer mehrmals über sich hinaus, und nur ihm war es zu verdanken, dass das Team aus der slowenischen Hauptstadt zu Beginn des letzten Abschnittes überhaupt noch im Spiel war.

Dann ging es allerdings sehr schnell, als sich Giffen Nyren nach nur 19 Sekunden am rechten Flügel durchtankte und mit einem Rückhandpass auf den offenen Jure Sotlar ablegen wollte, doch das Zuspiel wurde von einem Vertediger unhaltbar ins eigene Tor abgelenkt. Knapp sechs Minuten später spielte Luca Felicetti die Scheibe im Powerplay von der Bande perfekt zurück in den Bullykreis, wo Tobias Kofler volley abzog und die Partie mit einem Traumtor ins kurze Kreuzeck de facto beendete. Luka Zorko hob gut 10 Minuten vor Schluss noch einen präzisen Schlenzer von der blauen Linie unter die Querlatte, doch vier Minuten vor Schluss stellte Matthias Mantinger in doppelter Überzahl per Rebound wieder den Drei-Tore-Vorsprung her.

Damit konnten die Wildpferde nicht nur drei weitere, äußerst wichtige Punkte im Rennen um einen Platz unter den besten Acht einfahren, sondern lieferten gegen einen starken Gegner eine sehr souveräne und überzeugende Partie ab, die bei aller gebtoenen Vorsicht definitiv Grund zum Optimismus gibt.
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