Broncos können auch Markus Gander halten

Montag, 4. Juli 2011

Der WSV Sterzing Broncos Weihenstephan ist erfreut, die Vertragsverlängerung mit Markus Gander bekannt zu geben. Der 1,87 m große und 95 kg schwere Stürmer, der vorwiegend auf der rechten Flügelposition eingesetzt wird, geht somit in die zweite Saison bei den Broncos nach seinem Nordamerika-Abenteuer.
Gander, ein rechts schießender Offensivstürmer und ein weiteres Produkt aus der Sterzinger Talenteschmiede, heuerte in der Saison 2009/10 nach vier Spielzeiten im Serie-A2-Team der Broncos bei den North Iowa Outlaws in der North American Hockey League an. Die NAHL ist eine U20-Nachwuchsliga und ist in den Vereinigten Staaten nach der USHL die zweitbeste Liga für Jugendspieler. Aus dieser Liga gingen bereits einige bekannte NHL-Spieler hervor; unter anderem spielte der österreichische NHL-Star Thomas Vanek von den Buffalo Sabres vor seiner Universitätslaufbahn in der NAHL. Die Outlaws beendeten die Saison auf dem vorletzten Platz der damals 19 Teams umfassenden Liga und Gander war mit 12 Toren und 16 Assists in 51 Spielen der drittbeste Scorer seiner Mannschaft.
Zu den Broncos zurückgekehrt, legte Gander im letzten Herbst los wie die Feuerwehr und hatte nach nur neun Spielen bereits sieben Tore und neun Assists für insgesamt 16 Scorerpunkte auf seinem Konto. Danach folgte allerdings eine punktelose Durststrecke von fünf Spielen und die praktisch bleibende "Degradierung" in die dritte Linie. Markus biss aber auf die Zähne und schloss die Regular Season mit immer noch sehr respektablen 33 Punkten (15 Tore, 18 Assists) aus 30 Spielen ab.
In den Playoffs musste er aber bis zum letzten Spiel der Halbfinalserie warten, ehe ihm der erste und einzige Treffer gelang. Außerdem bereitete er acht Tore vor. Trotz der aus statistischen Gesichtspunkten wenig erfolgreichen Playoffs wurde klar, dass Gander für die Mannschaft auch wertvoll ist, wenn er keine Tore schießt. Seine körperliche Präsenz, seine harten Checks und sein aggressives Forechecking haben bei den Gegnern Eindruck hinterlassen und die Arbeit seiner Teamkameraden erleichtert. Dass Gander in der Halbfinalserie gegen Kaltern zum zweiten Mal in der Saison das "Best Player"-Trikot tragen durfte, ist der Beweis dafür, dass seine Leistung von den Fans auch abseits von bloßen Statistiken gewürdigt wurde.
Als Offensivspezialist wurde Gander auch häufig in die U18- und U20-Nationalteams einberufen. Bei der U18-WM der zweiten Division 2006 war er mit fünf Toren und einem Assist hinter Ivan Demetz, WSV-Teamkollege Florian Wieser und Thomas Erlacher der viertbeste Scorer der Azzurrini, und musste in der Torschützenwertung des Turniers lediglich Florian Wieser der Vortritt lassen. Insgesamt wurde Markus zu 25 Spielen bei U18- und U20-Weltmeisterschaften der jewiligen ersten und zweiten Divisionen einberufen und erzielte dabei acht Tore und sammelte sieben Vorlagen für 15 Scorerpunkte.
Markus wird in der kommenden Saison wieder eine tragende Rolle spielen, da in der köperbetonten Serie A seine körperliche Präsenz im Forechecking und vor allem seine harten Checks noch wichtiger werden als in der zweiten Liga.
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