Meisterstück gegen direkten Konkurrenten

Samstag, 24. Februar 2018

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Paolo Bustreo hat gerade das 3:0 erzielt
Im „Spiel der Spiele“ trumpften die Broncos groß auf und fuhren gegen die chancenlosen Eisbären einen grandiosen 5:0-Erfolg ein. Die Gäste musste zwar auf Verteidiger Scholz verzichten, aber es war gewiss nicht dieser eine Spieler, der den Unterschied ausgemacht hätte.

Nach etwas nervösem Start und einer Großchance von Deanesi, dessen Tap-In-Versuch in nach 2 Minuten drüber ging, gelang Matthias Mantinger mit einem Schlenzer durch dichten Verkehr das 1:0 nach 3:55 Spielminuten. Die Wildpferde übernahmen von diesem Punkt an die Kontrolle über das Spiel und schrammten mit einem präzisen Schuss von Sotlar in Überzahl nur knapp am 2:0 vorbei.

Das Mitteldrittel war schließlich ein absolutes Meisterstück, denn die Gäste hatten nicht den Hauch einer Chance. Die Broncos-Verteidigung stand felsenfest und wenn es einmal etwas gefährlicher wurde, dann war Gianluca „WALL“ini, wie ihn der Fanclub nach dem Spiel für das Shutout betitelte, stets zur Stelle. In der 24. Minute gelang Paolo Bustreo aus dem Gewühl vor Machreichs Tor sein erster AHL-Treffer für die Broncos, und Mark Lee stellte mit einem glänzend gespielten Alleingang in der 31. Minute auf 3:0. Kofler und Duffy hatten noch gute Chancen auf weitere Treffer.

Im Schlussdrittel stellten Kofler mit einer Direktabnahme und Felicetti per Rebound nach einem Breakaway von Mantinger den verdienten 5:0-Endstand her. Erwähnenswert auch der Fight zwischen Nyren und Grabmayr, den der Broncos-Verteidiger nach anfänglichem Zögern eindeutig für sich entschied.

Damit erobern die Wildpferde Platz acht zurück, während die Eisbären auch von Bregenzerwald überholt wurden, das völlig überraschend die Rittner Buam mit 6:4 schlagen konnte. Dank der Schützenhilfe aus Gröden, die den Salzburgern mit einem Sieg nach Penaltyschießen zwei Punkte abknöpften, sind die Broncos nun wieder auf Tuchfühlung mit Platz sieben, denn die Red Bull Juniors haben gleich viele Spiele absolviert und stehen mit 64 Punkten nur mehr zwei Zähler vor den Wipptalern, die 62 Punkte auf dem Konto haben.

Nach hinten ist es ebenfalls sehr knapp, doch Bregenzerwald (61 Punkte), Zell am See (60) und Lustenau (59) haben ein Spiel mehr gespielt und deshalb nur mehr zwei Partien auf dem Programm. Cortina liegt mit 58 Punkten auf Platz 12 und hat gleich viele Spiele gespielt wie die Broncos, darf sich also ebenfalls noch Hoffnungen machen.
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