Broncos unterliegen hungrigeren Wölfen

Mittwoch, 26. Dezember 2018

2018-12-26-wsv-hcp
Zweimal trafen die Pusterer heute direkt nach einem Bully
Die Gäste aus dem Pustertal waren das aktivere Team, das sowohl hinten mit viel Laufarbeit und Einsatzbereitschaft von Stürmern wie Verteidigern stark absicherte wie auch im Forechecking viel Druck aufbaute. Dadurch ließen sie die die unsicher und nervös wirkenden Hausherren nicht ins Spiel kommen.
Die erste Möglichkeit hatte dennoch Kruselburger in der 3. Minute, doch er konnte den starken Furlong nicht überwinden. Danach hatten zuerst Berger und dann Piroso für die Pusterer gute Einschussmöglichkeiten, doch Vallini zeigte beide Male all seine Klasse. Nach knapp 12 Minuten war er aber machtlos, als die Zuordnung nach einem Bullyverlust nicht stimmte und Andergassen frei abziehen konnte, während Oberrauch vor dem Tor bei seinem entscheidenden Ablenker ebenfalls nur sehr wenig Gegenwehr überwinden musste. McNally hatte knapp zwei Minuten vor Schluss noch den Ausgleich auf dem Schläger, doch Furlong konnte seine Direktabnahme aus kurzer Distanz parieren.
Im Mittelabschnitt änderte sich nur sehr wenig, und nach einem Broncos-Blackout an der blauen Linie der Pusterer war Andergassen mit Gander auf und davon, doch der Kalterer versuchte noch den Doppelpass anstatt selber abzuschließen und so musste Vallini gar nicht mehr eingreifen. Kurz nach Spielmitte zog McNally im Powerplay einen Zauberpass auf Borgatello aus dem Hut, der die Box der Pusterer öffnete, Borgatello spielte die Scheibe quer durch den Torraum, wo Sotlar per Tap-in Ausgleich besorgte. Gleich darauf klingelte hinter Vallini der Pfosten, und eine Minute später waren nach einem Bullyverlust der Broncos in der eigenen Zone erneut die Gäste die wachere und schnellere Mannschaft, und Oberrauchs Schlenzer wurde von einem der Weißblauen noch entscheidend abgelenkt.
Im Schlussabschnitt versuchten die Broncos noch einmal heranzukommen, doch die einzige Großchance in der ersten Drittelhälfte musste Vallini entschärfen, und zwar bei einem Alleingang von Alex De Lorenzo. In Überzahl hatte Oberdörfer achteinhalb Minuten vor Schluss eine gute Möglichkeit, doch Furlong hielt auch seinen Onetimer aus dem Bullykreis. In den letzten sieben Minuten mussten die Wildpferde gleich zweimal auf die Strafbank, zuerst Maffia wegen Hakens und dann wurde auch noch eine völlig unverständliche Strafe wegen Spielverzögerung gegen Vallini gepfiffen, der nichts anderes getan hatte, als darauf hinzuweisen, dass das Tor bereits seit einer guten halben Minute aus der Verankerung war.
Die Unterzahlformationen der Hausherren hielten dem Druck Stand und als 38 Sekunden vor Schluss Elliscasis hinaus musste, hatten die Wipptaler die Möglichkeit, mit einem Extraspieler das Powerplay aufzuziehen. Ein schlechter Spielzug landete dann aber auf der Schaufel von Armin Hofer, der aus dem Bullykreis vor dem eigenen Tor einen Lupfer ins leere Tor auf der gegenüberliegenden Seite des Eises schickte und den 1:3-Endstand fixierte.

Übermorgen sind die Wildpferde in Asiago zu Gast, wo es einer Steigerung bedarf, wenn man im Kampf um Platz vier in der Tabelle der Serie A nicht das Nachsehen haben will. Es wird weiterhin Tobias Kofler fehlen, und es ist auch noch ungewiss, ob Ivo Jan in diesem Spiel nach seiner Lungenentzündung auf die Bank zurückkehren kann.
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