Erster Punkt im Rienzstadion gehört Broncos

Dienstag, 1. Januar 2019

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Mit aufopferungsvollem Kampf und einem grandiosen Jonny Vallini im Tor trotzden die Broncos den Wölfen einen Punkt ab.
Die Broncos sind das erste Team, das in der heurigen AHL-Saison einen Punkt aus dem Rienzstadion mit nach Hause nimmt. Nach einer großartigen kämpferischen Leistung gegen sehr starke Pusterer mussten sich die Wildpferde, die ohne den erkrankten Kyle Just angetreten waren, mit 2:3 im Penaltyschießen geschlagen geben.
Im ersten Drittel hatte das Team von Ivo Jan noch Mühe, die rollenden Angriffe der Hausherren abzuwehren. Ein wieder einmal großartiger Gianluca Vallini musste im Kasten der Broncos gleich in den ersten sieben Minuten zwei Hochkaräter von Gander und Laner entschärfen, bevor den Wildpferden im ein Powerplay eine Verschnaufpause vergönnt war. Mehr als das war dieses erste Überzahlspiel nicht, und gleich danach musste Vallini erneut all sein Können aufbieten, um einen gefährlichen Schüss von Teemu Virtala zu parieren. Oberdörfer hatte gegen Drittelende in Überzahl die beste Chance der Broncos. Bei den Wildpferden waren die Pässe um einen Tick ungenauer als jene der Hausherren, wodurch diese sich immer schnell befreien und dann mit sehr viel Schwung in das Offensivdrittel kommen konnten, während die Weißblauen damit wesentlich mehr Mühe hatten.
Nach zwei Minuten im Mitteldrittel schlenzte McNally die Scheibe von hinter dem Tor an den Schlittschuh des Pusterer Schlussmannes, von wo der Puck zum 1:0 aus Sicht der Gäste ins Tor abprallte. Dieser Treffer gab den Wildpferden Auftrieb, denn nun standen sie stabiler in der Defensive und waren auch noach vorne aktiver als noch in den ersten 20 Minuten. Heimgoalie Furlong zeigte in der 31. Minute all sein Können, als Bustreo zuerst nach einem starken Alleingang gefährlich abschloss und dann mit dem Rebound eine noch gefährlichere Chance hatte. 1:33 Minuten vor der Sirene gewann Alex De Lorenzo ein Laufduell und schloss alleine vor Vallini ab, der parieren konnte, doch dann stocherte Oberrauch die unter dem Goalie liegende Scheibe noch über die Linie.
Im Schlussdrittel hatte zunächst McNally die erste gute Chance, als er seinen eigenen Rebound nach knapp vier Minuten am Tor vorbei setzte, doch dann trumpften die Hausherren auf und brachten die Gäste mit rollenden und blitzschnell vorgetragenen Angriffen in Bedrängnis. Marko Virtala scheiterte alleine vor Vallini, und in der 52. Minute verfehlte Andergassen auf Rebound das Tor. Es lag in der Luft, dass die Wildpferde dieser Belagerung nicht mehr lange standhalten würden, und so geschah es dann auch. 4:41 Minuten vor Schluss spielte der bärenstarke Armin Helfer einen schönen Diagonalpass an den langen Pfosten, wo Marko Virtala zum 2:1 einschob. Die Broncos steckten aber nicht auf, und als Ivo Jan Vallini für einen zusätzlichen Angreifer vom Eis nahm, eroberte Jure Sotlar hinter dem gegnerischen Tor eine Scheibe, und David Gschnitzer traf mit seinem Rückhandversuch aus spitzen Winkel genau das Five Hole von Furlong zum 2:2-Ausgleich mit nur 29 Sekunden auf der Uhr.
In der Verlängerung wuchs Vallini zweimal gegen Andergassen und Hofer über sich hinaus und rettete sein Team damit in das Penaltyschießen. Dort vergaben für die Broncos Felicetti und Sotlar, während Hofer und Marko Virtala mit sehenswerten Treffern den verdienten Zusatzpunkt für die Wölfe sicherten.
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