Die Chance lebt

Donnerstag, 7. März 2019

2018-19-vallini
Jonny Vallini feierte gegen den KAC sein viertes Shutout in dieser Saison
Mit einem 3:0-Auswärtssieg über den KAC wehrten die Broncos den ersten Angriff von Jesenice ab, doch die Slowenen sitzen den Wipptalern dank eines 6:2-Erfolgs über Bregenzerwald weiterhin im Nacken. Gleichzeitig verlor die VEU zuhause gegen die Rittner Buam mit 1:4, weshalb die Minimalchance auf Platz 7 weiterhin lebt.

Das Spiel begann mit einem Patzer der Broncos hinter dem eigenen Tor, den Vallini ausbügeln musste. Es folgte ein schnell vorgetragener Konter über McNally und Sotlar, dieser legte volley auf den frei stehenden Nardi ab, die Nummer 29 der Broncos fand die Lücke am kurzen Pfosten und nach nur 37 Sekunden stand es 1:0 für die Wildpferde. Die Hausherren hatten in der Folge dank der gewohnt aggressiven Spielweise mehr vom Spiel, während die Broncos deren Bemühungen gut kontrollierten. Sie überstanden auch zwei Unterzahlspiele ohne Probleme, wobei McNally und Nardi bei einem Konter in der 9. Minute eigentlich das 2:0 in Unterzahl hätten machen müssen. Heimgoalie Vorauer konnte Nardis gefährlichen Schuss abwehren, der Rebound kam zu McNally, der noch einmal auf Nardi ablegte, doch dieser stand bereits zu weit entfernt auf der Torlinie.

Die zweite Hälfte dieses schnellen und gefälligen ersten Drittels blieb ohne Höhepunkte, während die Kärntner Vallini bereits in der ersten Minute des zweiten Abschnitts zweimal ernsthaft prüften, doch der Goalie der Broncos blieb Sieger. In der 24. Minute folgte das 2:0 für die Wildpferde: McNally und Nardi im Konter, Nardi legte von der Halbbande für McNally auf, der die Scheibe mit der Rückhand ins Tor bugsierte. Gleich darauf kamen die Broncos zum ersten Überzahlspiel, bei dem zwar wieder einmal viel Druck gemacht wurde, der Torerfolg aber ausblieb. Einige gute Chancen für beide Teams später kam in der 34. Minute das blauweiße Powerplay Nummer zwei, gefolgt von weiteren vier Überzahlminuten wegen einer 2+2-Minuten-Strafe gegen Valentin Hammerle in der 36. Minute. Das Ergebnis blieb aber das selbe wie im ersten Versuch: viel Druck, einige gefährliche Chancen, ein Pfostenschuss durch Nardi, aber keine Tore, auch weil Vorauer einige Male glänzend reagierte.

Wegen einer Strafe gegen Duller mit der Schlusssirene begann der Schlussabschnitt mit einem erneuten Powerplay der Broncos, das erneut ohne Torerfolg blieb. Allerdings behielten auch die Unterzahlformationen bei der letzten Strafe des Matches gegen David Gschnitzer die weiße Weste. In der 47. Minute nahm Mantinger eine abgefälschte Scheibe auf, vergab aber aus spitzem Winkel alleine vor dem Heimgoalie. Danach schalteten die Wildpferde einen Gang zurück und verwalteten das 2:0 mit einer konzentrierten Defensivleistung. Nardi hatte mit einer Direktabnahme in der 54. Minute noch das 3:0 auf dem Schläger, während Vallini wenig später zum ersten Mal gegen Pirmann retten musste und 1:43 Minuten vor der Schlusssirene noch einmal. Der KAC nahm im Anschluss sein Timeout und den Goalie vom Eis, doch der Torerfolg blieb Tobias Kofler vorbehalten, der Sticha an der gegnerischen blauen Linie die Scheibe abluchste und ins leere Tor zum verdienten 3:0-Endstand traf.
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