Broncos versieben auch noch Heimrecht

Sonntag, 10. März 2019

2019-03-09-wsv-ecb
Kofler scheitert im ersten Drittel knapp am Gästegoalie
Mit einem mehr als nur verkrampften 4:3 nach Penaltyschießen gegen den Tabellen-14. EC Bregenzerwald verabschieden sich die Broncos zwar mit einem Sieg aus der Regular Season 2018/19, doch da Jesenice gleichzeitig mit 7:0 in Cortina gewann, fallen die Wildpferde in der Abschlusstabelle auf Platz 9 zurück und haben somit das Heimrecht in den Pre-Playoffs gegen Jesenice verspielt.
Dabei begann die Partie wie so oft sehr gut für die Broncos. Bustreo und Kofler hatten in den ersten Minuten gute Möglichkeiten, doch dann fiel in der 5. Minute aus dem Nichts das Tor für die Gäste. Daniel Ban und Haidinger fuhren einen 2-gegen-1-Konter und Haidinger vernaschte Vallini zum 1:0. Die Broncos ließen sich vorerst nicht beirren und suchten das Tor, das in der 12. Minute auch fiel. Bustreo ließ Gästegoalie Schmidt mit einem Schlenzer an den langen Pfosten keine Chance. In der 15. nagelte Fechtig einen Schlenzer aus dem hohen Slot an die Kreuzecklatte, doch das war die letzte wirkliche Torchance der Gäste im ersten Drittel, während McNally mit einem brandgefährlichen Ablenker im Powerplay dem 2:1 sehr nahe war.

Im zweiten Drittel ließen die Wildpferde dann unerklärlicherweise nach und sie waren vom 2:1 wesentlich weiter entfernt, als es die Schussstatistik von 13:5 vermuten ließe. Es fehlte der Zug zum Tor, und gute Chancen waren praktisch nicht vorhanden. Die Strafe folgte auf dem Fuß, denn 19 Sekunden vor Schluss besorgte Virtanen mit einem verdeckten Schuss das 2:1 für die Gäste.

Nach knapp 4 Spielminuten ohne Torschüsse im Schlussabschnitt fiel der Ausgleich. Sotlars Querpass auf Nardi, der am langen Pfosten wartete, wurde von einem Verteidiger in die eigenen Maschen gelenkt und es stand 2:2. Maffia hatte eine gute Minute später den Führungstreffer auf dem Schläger, und in der 53. Minute schien es so weit. Felicetti bediente mit einem schönen Pass von hinter dem Tor Bustreo, und dann war die Scheibe im Tor, doch die Schiedsrichter entschieden nach dem Videobeweis zurecht auf Schlittschuhtor. Als vier Minuten vor Schluss Nardi auf die Strafbank musste, schien alles entschieden, doch Borgatello hatte in Unterzahl noch eine gute Möglichkeit, konnte Schmidt aber nicht ausspielen. Zwei Minuten vor Schluss nahm Ivo Jan sein Timeout und Vallini zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, um den Sieg noch in der regulären Spielzeit zu erzwingen. Nach einem Distanzschuss eroberten allerdings die Wälder die Scheibe und Järvinen traf zum 2:3 ins leere Tor.

McNally konnte zwar 8 Sekunden vor Schluss ausgleichen und Bustreo traf als einziger Schütze im Penaltyschießen zum Sieg, doch wie man so schön sagt war das alles zu wenig und zu spät.

Das hatte man sich definitiv anders vorgestellt, denn mit dem vermeintlich leichten Restprogramm in den letzten drei Spielen gegen drei Teams auf den hintersten Plätzen der Tabelle, für die es dazu noch um nichts mehr ging, schienen eigentlich neun Punkte fast fix zu sein. Da Feldkirch in diesen Spielen genügend Punkte liegen ließ, wäre sogar noch Platz 7 drin gewesen, doch es kam bekanntlich anders. Eine blamable Heimniederlage gegen Mailand und der wenig rühmliche Zittersieg über Bregenzerwald gestern machten die mehr als berechtigten Hoffnungen zunichte.
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